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Stiftung Anerkennung und Hilfe

Anmeldefrist verlängert

Die Stiftung Anerkennung und Hilfe wurde 2017 gegründet und unterstützt Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch unter den Folgen leiden. Bund, Länder und Kirchen haben die Anmeldefrist für Betroffene um ein halbes Jahr verlängert. Betroffene können sich nun bis zum 30. Juni 2021 bei einer Anlauf- und Beratungsstelle anmelden – auch per E-Mail oder Telefon. Außerdem werden Einrichtungen und Organisationen gebeten, diese Information zu verbreiten. Das teilt die Stiftung in einem Brief mit, den Sie als PDF-Dokument herunterladen können. Die Website der Stiftung bietet weitere Informationen.

Deutscher Bundestag © Mirko Kuzmanovic
Deutscher Bundestag © Mirko Kuzmanovic
Öffentliche Anhörung

Stopp von Kriegsopferleistungen an Waffen-SS-Freiwillige

Mitglieder des deutschen Bundestages fordern, ehemaligen Waffen-SS-Freiwilligen nicht länger Kriegsopferleistungen zu gewähren – und stoßen damit grundsätzlich auf das Verständnis von Experten.

Das offenbarte eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Weitere Infos und die Anhörung im Bewegtbild finden Sie auf den Seiten des Deutschen Bundestags.

 

An die Mitarbeitenden der Hauptfürsorgestellen, Versorgungsverwaltungen, Personalmanagement der Bundeswehr und Bundesrechnungshof,
aus technischen Gründen erfolgt der Zugang zu BIH Intern über die Seite www.integrationsaemter.de. Bitte melden Sie sich hier an.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr BIH-Geschäftsstellen-Team

Soziale Entschädigung

Soziale Entschädigung ist ein Oberbegriff für Ansprüche auf Maßnahmen zur Erhaltung, zur Besserung und zur Wiederherstellung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit sowie einer angemessenen wirtschaftlichen Versorgung.

Anspruchsberechtigt sind Personen, die einen Gesundheitsschaden aufgrund eines Ereignisses erlitten haben, für das die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung übernimmt:

Anspruchsberechtigt können auch die Hinterbliebenen (Witwen/Witwer, eingetragene Lebenspartner/Lebenspartnerinnen, Waisen, Eltern) sein, wenn das Ereignis bzw. die Schädigung zum Tod des Angehörigen geführt hat und sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Keine Ansprüche nach dem Sozialen Entschädigungsrecht haben:

  • Personen, die in Ausübung des Bundesfreiwilligendienstes eine gesundheitliche Schädigung erlitten oder bei der Ausübung einen Angehörigen verloren haben. Sie können ihre Ansprüche bei dem jeweils für das Unternehmen oder die Einsatzstelle des Dienstleistenden sachlich und örtlich zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger geltend machen.
  • Flüchtlinge, die im Zusammenhang mit Kriegseinwirkungen im Ausland oder durch traumatisierende Ereignisse vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen gesundheitlichen Schaden erfahren haben.

URL dieser Seite: http://www.sozialeentschaedigung.de/druckversion/Aufgaben/353c117/index.html