Opfer von Krieg und Gewalt

Grundrente und Schwerstbeschädigtenzulage

Ab einem Grad der Schädigung (GdS) von mindestens 25 wird als Entschädigung eine Grundrente gezahlt. Die Höhe dieser Rente richtet sich nach dem GdS. Schwerstbeschädigte mit einem GdS von mindestens 50 erhalten nach Vollendung des 65. Lebensjahres eine erhöhte Grundrente.

Sind die Schädigungsfolgen bereits ohne die Berücksichtigung einer besonderen beruflichen Betroffenheit mit einem GdS von 100 bewertet und verursachen darüber hinaus eine außergewöhnliche gesundheitliche Betroffenheit, kann neben der Grundrente ebenfalls eine sogenannte Schwerstbeschädigtenzulage gezahlt werden.

Diese Leistungen sind nicht von Ihrem Einkommen abhängig. Für betroffene Personen besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich die Grundrente für die Dauer von höchstens zehn Jahren als Kapitalabfindung zum Zweck des Erwerbs oder Erhalts von selbstgenutztem Wohneigentum auszahlen zu lassen.

Zurück zur Übersicht

Logo 100 Jahre Hauptfürsorgestellen