Opfer von Krieg und Gewalt

Soziale Entschädigung

Soziale Entschädigung ist ein Oberbegriff für Ansprüche auf Maßnahmen zur Erhaltung, zur Besserung und zur Wiederherstellung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit sowie einer angemessenen wirtschaftlichen Versorgung.

Anspruchsberechtigt sind Personen, die einen Gesundheitsschaden aufgrund eines Ereignisses erlitten haben, für das die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung übernimmt:

Anspruchsberechtigt können auch die Hinterbliebenen (Witwen/Witwer, eingetragene Lebenspartner/Lebenspartnerinnen, Waisen, Eltern) sein, wenn das Ereignis bzw. die Schädigung zum Tod des Angehörigen geführt hat und sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Keine Ansprüche nach dem Sozialen Entschädigungsrecht haben:

  • Personen, die in Ausübung des Bundesfreiwilligendienstes eine gesundheitliche Schädigung erlitten oder bei der Ausübung einen Angehörigen verloren haben. Sie können ihre Ansprüche bei dem jeweils für das Unternehmen oder die Einsatzstelle des Dienstleistenden sachlich und örtlich zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger geltend machen.
  • Flüchtlinge, die im Zusammenhang mit Kriegseinwirkungen im Ausland oder durch traumatisierende Ereignisse vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen gesundheitlichen Schaden erfahren haben.